Schlafstudio St. Pölten: Wie finden Sie Bett und Matratze, die wirklich zu Ihnen passen?

Gut zu schlafen ist keine Glückssache. Ob ein Bett zu Ihnen passt, hängt von vier Dingen ab: wie Sie liegen, wie Sie gebaut sind, ob Sie körperliche Beschwerden haben und was sich für Sie schlicht gut anfühlt. Der letzte Punkt wird oft unterschätzt. Genau deshalb lässt sich die richtige Matratze nicht aus einem Prospekt aussuchen. Man muss sie ausprobieren. In unserem Schlafstudio in St. Pölten legen Sie sich in Ruhe auf verschiedene Betten, Matratzen und Tellersysteme, bevor Sie sich festlegen. Beraten werden Sie von Gerald Gimpl persönlich, der sich neben seiner Arbeit als Geschäftsführer zum Schlafberater ausbilden ließ.

Worauf kommt es bei der Wahl der Matratze wirklich an?

Eine gute Matratze hält Ihre Wirbelsäule in der Form, die sie auch im Stehen hat. Klingt einfach. Ist aber von Mensch zu Mensch völlig verschieden. Vier Dinge geben den Ausschlag:

  • Wie Sie schlafen: Seitenschläfer brauchen Platz für Schulter und Hüfte, sonst knickt die Wirbelsäule ab. Rückenschläfer brauchen Halt in der Lende. Bauchschläfer kommen mit einer festeren Unterlage besser zurecht.
  • Ihr Körperbau: Wer mehr wiegt, sinkt tiefer ein und braucht meist etwas Festeres. Wer leicht ist, braucht eine Matratze, die überhaupt nachgibt.
  • Beschwerden: Ein empfindlicher Rücken oder eine lädierte Schulter verändern die Anforderungen sofort.
  • Ihr Gefühl: Zwei Menschen mit denselben Maßen empfinden dieselbe Matratze oft unterschiedlich. Das ist normal und gehört ernst genommen.

Den einen besten Härtegrad gibt es also nicht. Es gibt nur den, der zu Ihnen passt.

Welcher Matratzentyp passt zu Ihnen?

Neben dem Härtegrad spielt das Material eine große Rolle. Die gängigen Typen im Überblick:

  • Naturlatex: Sehr punktelastisch, das heißt: Die Matratze gibt genau dort nach, wo Druck entsteht, und stützt daneben weiter. Naturlatex ist langlebig, anpassungsfähig und besteht aus einem natürlichen Rohstoff. Wir setzen im Schlafstudio bewusst auf Naturlatex-Matratzen unseres Partners RELAX Eco, weil sie sich gut anpassen und ohne synthetische Zusätze auskommen.
  • Kaltschaum: Leicht, gut zonierbar und meist günstiger. Eine solide Wahl für viele, die eine anpassungsfähige Matratze ohne große Ansprüche an Naturmaterialien suchen.
  • Federkern: Gut durchlüftet und daher eher kühl im Liegen. Taschenfederkern-Varianten passen sich punktgenau an. Sinnvoll für alle, die nachts schnell ins Schwitzen kommen.
  • Visco (Memory-Schaum): Formt sich durch Körperwärme an. Manche lieben das Einsinkgefühl, anderen ist es zu warm und zu träge beim Drehen.

Welcher Typ für Sie der richtige ist, merken Sie am ehesten im direkten Vergleich. Genau dafür ist der Schauraum da.

Welche Bett- und Lattenrost-Systeme gibt es?

Was unter der Matratze liegt, entscheidet mit, wie gut Sie liegen. Die drei gängigen Varianten:

  • Klassischer Lattenrost: Federholzleisten quer, oft mit verstellbaren Zonen im Schulter- und Beckenbereich. Die solide Standardlösung.
  • Tellersystem: Statt durchgehender Leisten einzelne, beweglich gelagerte Teller, die sich punktgenau anpassen. Bringt viel Körperanpassung und entlastet den Druck.
  • Elektrisch verstellbar: Kopf- und Fußteil lassen sich per Motor anheben. Praktisch zum Lesen und für leichteres Aufstehen.

In unserem Schauraum führen wir die Bettsysteme von RELAX Eco, einem österreichischen Hersteller. Am bekanntesten ist das RELAX 2000 Tellersystem. Statt durchgehender Leisten arbeitet es mit einzelnen, beweglich gelagerten Tellern, die sich an jeden Abschnitt der Wirbelsäule anpassen. Die Teller sind aus unbehandeltem Massivholz, wahlweise Zirbe oder Buche aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Ob so ein System für Sie passt, merken Sie am schnellsten beim Probeliegen.

Warum ist Probeliegen durch nichts zu ersetzen?

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen Schuhe nur nach Größentabelle, ohne hineinzuschlüpfen. Bei Matratzen läuft es genauso. Erst im Liegen merken Sie, ob die Schulter angenehm einsinkt, ob der Rücken gehalten wird und ob Sie sich entspannt drehen können. Bei uns gibt es dafür keinen Zeitdruck. Nehmen Sie sich die Minuten. So ein Bett begleitet Sie viele Jahre, und Sie verbringen rund ein Drittel Ihres Lebens darin.

Ein Tipp aus der Praxis: Liegen Sie nicht nur kurz auf dem Rücken. Drehen Sie sich in Ihre tatsächliche Schlafposition und bleiben Sie ein paar Minuten so liegen. Erst dann zeigt eine Matratze, was sie kann.

Gesunder Schlaf ab 50: Worauf sollten Sie besonders achten?

Mit den Jahren ändert sich, was ein Bett können muss. Das ist einer unserer Schwerpunkte, und in der Beratung kommen immer wieder dieselben Punkte auf:

  • Eine etwas höhere Liegefläche macht das Aufstehen leichter und schont Knie und Rücken.
  • Schultern und Hüften werden druckempfindlicher. Ein System, das nachgibt, hilft spürbar.
  • Elektrisch verstellbare Tellersysteme, etwa von RELAX Eco, erleichtern das Lesen im Bett und das Aufstehen.
  • Das Gestell sollte stabil stehen und sich gut greifen lassen.

Und nein, das muss nicht nach Krankenzimmer aussehen. Wohnliche Möbel und altersgerechter Komfort schließen einander nicht aus. Genau hier liegt der Unterschied zu einem Standardprodukt aus dem Möbelhaus: Wir planen das Bett so, dass es zu Ihrem Raum und zu Ihrer Lebenssituation passt.

Was bringen Naturmaterialien wie Zirbenholz im Schlafzimmer?

Zirbe ist mehr als nur ein Trend. Der Grazer Schlafforscher Maximilian Moser hat untersucht, wie das Holz auf den Körper wirkt. Seine Studien deuten darauf hin, dass Zirbe die Herzschlagfrequenz senken und so für ruhigeren Schlaf sorgen kann. Dazu kommt der Duft, den viele angenehm finden, und der Umstand, dass unbehandeltes Holz nichts ausdünstet. Riechen und anfassen sagt hier mehr als jede Beschreibung. Im Schauraum geht beides.

Das Bett ist nur ein Teil des Schlafzimmers

So wichtig die Matratze ist, ein gutes Schlafzimmer besteht aus mehr. Stauraum, der zum Grundriss passt. Ein Kleiderschrank, der die Dachschräge ausnutzt, statt sie zu ignorieren. Licht, das abends nicht blendet. Wir planen das Schlafzimmer als Ganzes, vom Bett über den Schrank bis zur Beleuchtung. Wer mag, stattet ein Zimmer komplett bei uns aus. Wer nur ein neues Bettsystem sucht, bekommt das genauso.

Wie läuft eine Schlafberatung im Schlafstudio Gimpl ab?

Unkompliziert, und ohne dass Ihnen jemand etwas aufdrängt. Meist so:

  1. Zum Schluss stellen wir Ihre Lösung zusammen, vom Gestell bis zur Matratze. Nichts von der Stange.
  2. Zuerst reden wir. Gerald Gimpl fragt nach, wie Sie schlafen, wo es zwickt und was Sie sich wünschen.
  3. Dann legen Sie sich hin und testen verschiedene Matratzen und Systeme.
  4. Gemeinsam grenzen wir ein, was sich am besten anfühlt.
Portrait Gerald Gimpl

Häufige Fragen zum Schlafstudio St. Pölten

Seitenschläfer brauchen Nachgiebigkeit an Schulter und Hüfte, Rückenschläfer eine gleichmäßige Stütze in der Lende, Bauchschläfer eine eher feste Unterlage. Welcher Härtegrad konkret passt, hängt zusätzlich vom Gewicht ab. Am sichersten finden Sie das beim Probeliegen heraus.

Als Richtwert gelten acht bis zehn Jahre. Wenn Sie morgens verspannt aufwachen oder Liegekuhlen sehen, kann ein früherer Wechsel sinnvoll sein.

Ein Tellersystem ersetzt den klassischen Lattenrost durch einzelne, beweglich gelagerte Teller. Sie passen sich punktgenau an und entlasten den Druck. Das eignet sich für alle, die viel Körperanpassung möchten.

Ja. In unserem Schlafstudio in St. Pölten testen Sie Betten, Matratzen und Tellersysteme in Ruhe und ohne Zeitdruck.

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Wir nehmen uns bewusst Zeit für Ihre Küche oder Wohnlösung und beraten Sie individuell zu Planung, Materialien und Geräten.

28 Jahre Erfahrung

3.345 Zufriedene Kunden

155m² Schauraum-Fläche

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